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RUMÄNISCHES KULTURINSTITUT

TITU MAIORESCU

 

Mitglied der Gemeinschaft der Europäischen Kulturinstitute in Berlin

Impresii si pareri personale in FORUM

Tel.0049-30-890 61 987; Fax. 0049-30-890 61 988

e-mail: office@rokultur.de; direktor@ rokultur.de

 

Programm MAI 2008

Dienstag, 6. Mai 2008, um 19.30 Uhr: 

Autorenlesung, Gespräch und Büchertisch

 

Andrei PleŞu: Das Schweigen der Engel 

Aus dem Rumänischen von Georg Aescht, Berlin University Press 2007

Originaltitel: Despre ingeri, Humanitas Verlag Bukarest 2003

 

Einführung und Moderation: Georg Aescht

Pleşus Engelkunde, eine philosophische Abhandlung und „eines der seriösesten“ Bücher zu diesem Thema, wie H.-P. Schmidt in seiner Rezension der französischen Ausgabe (2005) bemerkt, ist an „theologisch ungebildete Leser“ adressiert. Der erste Teil des Buches ist eine Einführung in die Angelologie, im zweiten, subjektiveren Teil, werden Themen aus dem ersten Teil wieder aufgegriffen, präziser bestimmt, vertieft und analysiert. Pleşu möchte „der Angelologie die kulturelle Würde und existentielle Prägekraft” wiedergeben, „die sie verdient”.

Prof. Dr. Dr. h.c. Andrei Pleşu, rumänischer Philosoph, Kunsthistoriker und Politiker. 1948 in Bukarest geboren, Schüler des Philosophen Constantin Noica, nach 1989 zunächst Kulturminister, dann  Außenminister seines Landes. Professor für Religionsphilosophie an der Universität Bukarest, Gründer des New Europe College (Institute for Advanced Study), eines multidisziplinären Forschungszentrums für Geistes- und Sozialwissenschaften (1994) in seiner Heimatstadt, das er bis heute leitet. Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Akademien. Erhielt für seine politische und literarische Tätigkeit zahlreiche Preise. Im akademischen Jahr 1991/92 (und seither wiederholt) Fellow des Wissenschafts­kollegs zu Berlin.

Georg Aescht: in Zeiden/Codlea, Siebenbürgen, Rumänien geboren; 1972–1976 Studium der Germanistik in Klausenburg/Cluj. 1976-1983 – Deutschlehrer in Klausenburg. Literaturkritische Publikationen, Mitarbeit an Literaturlehrbüchern, Übersetzungen aus dem Englischen und Rumänischen. 1984 Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland. Seit 1991 Redakteur bei der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat in Bonn.

In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft Berlin e.V. und mit dem Wissenschaftkolleg  zu  Berlin (WIKO)   

Mittwoch, 14. Mai 2008,  19. 30 Uhr:

Gespräch, Lesung und Ausstellungseröffnung

2008 - Europäisches Jahr der Mehrsprachigkeit

 

Die Reisen der Dichtung:

ein Gespräch über Paul Celan, die Sprache der Poesie, die Dichter als Übersetzer, die Verschiedenheit der Sprachen im Laboratorium der Dichtung.

 

Mit Denis Thouard, Arnau Pons, Nadine Lipp,  und dem Publikum.

Dreisprachiges Gespräch  (rumänisch, deutsch und französisch) – es dolmetscht Nadine Lipp.

Lesungen: MIHAELA SIRBU, ARNAU PONS.

 

Programm: Vorstellung (Nadine Lipp), Einleitung (Denis Thouard)

Lesung rumänischer Gedichte von Celan, rumänische Gedichte von Celan übersetzt (Mihaela Sirbu)

Gedichte Celans/ katalanische Übersetzung von A. Pons (Mihaela Sirbu, A. Pons)

Arnau Pons liest 5 eigene Gedichte / Übersetzungen von Armin Senser

 

Prof. Dr. Denis Thouard, Directeur des  recherches  am CNRS, z. Z. Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin (2007/2008) hat sich mehrere Jahre als Philosoph und Philologe, mit der Mehrsprachigkeit der Dichtung von Paul  Celan beschäftigt.

Arnau Pons, katalanischer Dichter. 1990 Preis der Stadt Palma für das Buch Intromission. Übersetzer von Paul Celan ins Katalanische. Er schrieb u. a. A desclos (1996) und Desertar (1997).

Nadine Lipp, M.A., Literaturwissenschaftlerin, Mitarbeiterin am Wissenschaftskolleg zu Berlin, ist zweisprachig im rumänischen Banat aufgewachsen.

Mihaela Sirbu,  Schauspielerin und auch promovierte Germanistin. Lebt in Bukarest. Gründerin der Theaterstiftung „Teatrul fara frontiere/ Theater ohne Grenzen” (Bukarest, 1996). 2007 Dozentin bei der Athanor Akademie für Darstellende Kunst Burghausen.


Paul Celan (1920-1970) wurde in der Bukowina (Czernowitz) geboren, wirkte in Bukarest, Wien und Paris, übersetzte aus mehreren Sprachen (Rumänisch, Französisch, Russisch, Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Hebraïsch).

 

Vernissage

Mechtild van Ahlers: Mit zeitroten Lippen”- Malerei

Mechtild van Ahlers - Malerin und Bildhauerin - zeigt großformatige Bilder und Arbeiten auf Papier.

Paul Celans Worte finden ihre Umsetzung in der Malerei.

 

Dienstag, 20. Mai 2008, um 19.30 Uhr:

Interzone – 10 Jahre musikalischeN GrenzverkehrS um den 45. Längengrad

Mit Mircea Tiberian- Klavier;  Maurice de Martin-Perkussion, LillevanMedien-Künstler

 

Interzone ist das Projekt des rumänischen Pianisten/Komponisten Mircea Tiberian und des deutschen Perkussionisten/Komponisten Maurice de Martin, der seit 1998 kontinuierlich existiert: ein Vorbild eines langsamen aber stetigen Zusammenwachsens zweier europäischer Künstler und derer Kulturen. In ihrem aktuellen Projekt handelt es sich darum, ein Zeichen für eine Weiterentwicklung in der künstlerischen Ausrichtung des Projektes „Interzone“ zu setzen. Konkret: die Einbindung Neuer Medien in das Projekt. Eine Fusion zwischen Bild und Klang, indem sie den renommierten Video-Künstler Lillevan einladen, Live-Video-Sequenzen zu ihrer, speziell für diesen Event improvisierten Musik zu schaffen. Das Resultat weist  über den Rahmen eines regulären Konzertierens hinaus.

 

Maurice de Martin: Einer der kreativsten deutschen Musiker im zeitgenössischen Crossover-Bereich von Avantgarde-Jazz, Neuer Musik und Improvisation. Kompositionsstudien bei Dinu Ghezzo (NYU) und Giya Kancheli. Perkussion an der UdK Berlin bei Jerry Granelli. Osteuropäische Folklore in Rumänien und Bulgarien als Stipendiat des DAAD. 1991-95 Leben und Wirken in New York City. Auftritte an zahlreichen international renommierten Häusern bzw. Festivals. Mehr als zwei Dutzend viel beachteter CD-Produktionen, Musik fürs Theater (Volksbühne), Tanz (Sascha Waltz, Mili Bitterli), Film und TV. Seit 2001 festes Mitglied des international renommierten Ensembles experimenteller Musik Zeitkratzer. Als musikalischer Direktor an der Berliner Schaubühne hat Maurice de Martin in den letzten zwei Spielzeiten für den Regisseur Thomas Ostermeier für vier große Produktionen Musik im multimedialen Raum geschaffen.

Jazzmann-total im wahrsten Sinne des Wortes ist Mircea Tiberian überall gegenwärtig, wo man über diesen Bereich spricht: von seiner Tätigkeit als Musiker bis zu seiner Tätigkeit als Pädagoge  (Professor an der Musikakademie in Bukarest und in Klausenburg, Abteilung Jazz – einer Abteilung, die ihm ihre Gründung verdankt), im organisatorischen Bereich (Gründer der Projekte „Perpetuum Jazz“, „Connex Jazz Festival“, Jazz Festival Bukarest und Ost-West Jazzfestival in Deutschland). Mit seiner Tarot-Opera ist er  im interdisziplinären Bereich zwischen Musik und Neuen Medien aktiv gewesen.

Lillevan (Lillevan Pobjoy, 1965 in Schweden geboren, lebt jetzt in Berlin). Er ist als Medienkünstler in ganz Europa, Asien, Nord- und Südamerika tätig. Er arbeitet mit Musikern, Choreographen oder anderen Künstlern zusammen und erstellt, auf Grundlage von vorgefundenem Bildmaterial, eigenen Aufnahmen und computergenerierten Bildern Filme, die mit der Musik in Wechselwirkung treten.

 

Dienstag, 27. Mai 2008, um 19.30 Uhr:

Liederabend

Liedreise durch Osteuropa III

 

RumänischeR Liederabend mit

Alin Deleanu - Tenor (Berlin/Rumänien)

Christophe Villa – Sopranist /Counter-Tenor (Berlin/Paris/Rumänien)

Lacramioara Platon – Mezzosopranistin (Bukarest, Rumänien)

Vlad Crosman – Bariton (Cluj/Klausenburg, Rumänien)

und Gesangsstudenten der Hochschule für Musik Hanns Eisler

Klavierbegleitung: Adrian Pavlov, Andrei Banciu, Claar Ter Horst

Im Programm: Lieder von M. Brediceanu, A. Alessandrescu, G. Enescu, D. Gheciu, Gh. Dima, M. Jora, M. Negrea, M. Mihalovici, Carmen-Petra Basacopol, N. Bretan, S.Toduta, C.Taranu, Adrian Pop, Felicia Donceanu u.a.

 

Im Rahmen des Projektes Liedreise durch Osteuropa III, Projekt über das Liedgut in den der EU beigetretenen osteuropäischen Ländern. Initiatorin: Claar Ter Horst, Liedpianistin, in Amsterdam geboren, in Holland und Deutschland bei u.a. Hartmut Höll, Dietrich Fischer-Dieskau und Elisabeth Schwarzkopf  ausgebildet. Zurzeit Liedpianistin/Korrepetitorin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. 

Nach zwei erfolgreichen Konzertreihen mit einem Liedrepertoire und Vokalkammermusik aus den Baltischen Staaten (Mai 2007) und aus Polen, Tschechien, der Slowakei und Slowenien (November 2007) mit Studenten und Kollegen der HfM und Gästen aus den Ost-Europäischen Ländern, wird das Projekt im Mai 2008 in einem dritten Teil mit einem Liedrepertoire aus Ungarn, Rumänien und Bulgarien abgeschlossen.

"Es ist für mich - und ich denke für jeden in Berlin lebenden Musiker -  eine große Bereicherung, diese Liedkunst, und damit einige der großartigsten Gesangstraditionen Europas und die reiche Literatur, der sie entstammt, zu entdecken“. (Claar Ter Horst)

 

In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Hanns Eisler

 

Mittwoch, 28. Mai 2008,  19.00 Uhr:

Filmreihe: Rumänische Filme von gestern und heute

 

19.00 Uhr: radu + ana - 2007

Regie: Paul Negoescu. Kurzfilm. 8 Min. OV mit englischen Untertiteln.

Preis für die beste Regie, den Darsteller- und den Publikumspreis beim Festival cineMAiubit ISFF.

 

19.10 Uhr: Maria – 2003, Rumänien/Schweiz/Frankreich. Drama.

Regie: Calin Peter Netzer. Mit: Diana Dumbrava, Serban Ionescu, Horatiu Malaele.

97 Min. OV mit englischen Untertiteln.

Calin Peter Netzer, 1975 in Rumänien geboren, lebt zurzeit in Deutschland. Als Regisseur und Drehbuchautor wirkte er bislang bei fünf Filmen und verschiedenen Videoclips mit. Seinen größten Erfolg feierte er mit dem Kurzfilm „Maria“ (1997), beziehungsweise mit der längeren Fassung dieses Films (2003).

 

Weitere Programmhinweise

 

Mit der Unterstützung des Rumänischen Kulturinstituts “Titu Maiorescu”:

 

2. bis 9. Mai 2008:

Festival

Ort: Dresden, An der Dreikönigskirche 1 A

 

szene: Moldau

Acht Tage zeitgenössisches Theater, Tanz, Film, Fotografie und Musik aus Moldau

Das Programm wird von jungen Künstlern bestritten, die aktuelle gesellschaftliche und politische Themen des oft noch unbekannten Landes zwischen der Ukraine und Rumänien aufgreifen. Beim Festival sind die aktuell besten Theaterstücke, Musikbands, Tanztheater und Filme aus der Republik Moldau versammelt. Dazu gehören das Mobile European Trailer Theater in Chisinau (METT), die Ethno- Jazzband Trigon, der Filmmacher Igor Cobileanski mit seine letzten drei Kurzfilmen, der Theaterregisseur Mihai Fusu, die Band Acid Grape, die Tanzcompany Voices. Am Europatag sind Sie zu einem Gespräch mit einem Vertreter der neuen Generation der moldauischen Intelligenz, Constantin Cheianu eingeladen.  Weitere Infos unter www.societaetstheater.de

 

Veranstalter Societätstheater Dresden,in Kooperation mit der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, unterstützt durch: Robert Bosch Stiftung, Goethe Institut und Rumänisches Kulturinstitut „Titu Maiorescu“

 

26. April bis 18. Mai 2008:

Veranstaltungsreihe

Europäisches Jahr des interkulturellen Dialogs

In Bonn, Köln und Düsseldorf

 

Dreisprung/TRIPLU SALT/TROSKOK

Interkultureller Dialog zwischen Deutschland, Rumänien und Slowenien Bildende Kunst, Literatur und Musik – mit Künstlern aus Rumänien, Deutschland und Slowenien, unter der Schirmherrschaft von Frau Ruth Hieronymi, Mitglied des Europäischen Parlaments und in Zusammenarbeit mit dem Künstlerforum Bonn

Mitveranstalter: die Botschaften und Kulturinstitute der drei Länder.

 

Mittwoch, 14. Mai 2008, um 20.00:

Rheinisches Landesmuseum, Colmantstrasse 14-16, 53115

JazzkonZert „Romanian Night“

Mit MIRCEA TIBERIAN /Klavier & LIVIU BUTOI/Saxophon und Flöte

 

14. Mai bis 2. Juni 2008:

Kulturtage der EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK-EU 2008

In Frankfurt am Main

 

Die Kulturtage der Europäischen Zentralbank sind, aus Anlass der Gründung der EZB vor zehn Jahren, dieses Mal nicht einem einzelnen Land, sondern der gesamten Europäischen Union mit ihren 27 Mitgliedsstaaten gewidmet. Auf dem Programm stehen Literatur, Film, klassische Musik, Jazz, Fotokunst, Tanz und Malerei.

Zusammenarbeit in der Programmgestaltung: Gemeinschaft der europäischen Kulturinstitute in Berlin-EUNIC.

 

Montag, 26. Mai, um 20.00 Uhr:

 

Tandemlesung

Romanfabrik, Hanauer Landstr.186, Frankfurt/Main

LITERATURFORUM : Kleine Sprachen, große Literaturen

DAN LUNGU –“Das Hühnerparadies”-Rumanien

ALVYDAS SLEPIKAS -“Die Füchsin”- Litauen

 

Dan Lungu, (geb. 1969) ist Soziologiedozent in Iasi. Mit der Gründung der Literaturgruppe Club 8 sorgte er für Bewegung im rumänischen Kulturbetrieb. Lungus Erzählungen wurden in mehrere Sprachen übersetzt und er erhielt in Rumänien zahlreiche Literaturpreise. Der Roman Das Hühnerparadies. Ein falscher Roman aus Gerüchten und Geheimnissen, der durch Humor, Eleganz und Vitalität besticht,  erschien 2007 auf Deutsch, im Residenz  Verlag Wien. Im österreichischen Verlag Drava erschien gleichzeitig auch sein Band Erzählungen Klasse Typen.  

 

RUMÄNISCHES KULTURINSTITUT „TITU MAIORESCU“                                                                               

Unsere Öffnungszeiten :

Büro: Mo-Fr 9-17 Uhr; Ausstellungen: Mo-Fr 11-17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

Einlass : 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung

 

Koenigsallee 20 A   

Verkehrsverbindung:   S 42, S 45, Haltestelle Halensee  S 7, Haltestelle  GrunewalBus M 19, Haltestelle Erdenerstraße

14193 Berlin 

Tel. 890 61 987 

E-Mail: office@rki-berlin.de 

Parkplätze vorhanden

 

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